
Kettlebellseminar 24.+25. Juli 2010
September 10, 2010Greetings Rundgewichtfreunde. Es ist schon einige Zeit her, seit wir uns an dieser Stelle über Kettlebells unterhalten haben. Ändern wir das.
Am 24.+25. Juli nehmen Rojhaz und ich am Berufskolleg Waldenburg an einem zweitägigen Einführungskurs zum Rehabilitationstraining mit Kettlebells teil. Das Training mit Kettlebells macht richtig Spaß und haut gut rein. Gerade für Grappler ist das funktionelle Krafttraining eine perfekte Ergänzung zum spezifischen Training. Wir beide haben schon einige Vorkenntnisse, vieles davon stammt aber aus Büchern und Videos. Daraus kann man zwar vieles lernen, es geht aber nichts über Livetraining mit einem guten Trainer.
Aus gewissen Gründen (über die ich hier nicht reden will, die aber mit Schwäche zu tun haben) habe ich die letzten Monate kaum Kettlebells angefasst. Die Ausschreibung des Lehrgangs und der Backround des Referenten haben mich dann aber zur Teilnahme überzeugt. An dieser Stelle auch ein herzliches domo arigato an Bumblebee, der mich darauf aufmerksam gemacht hat.
Der Referent ist Edo Hemar. Qualifikationen? Sportwissenschaft studiert, Osteopath, Chiropraktiker, Sportphysiotherapeut, Kettlebell Instructor Level 1 und 2 der IKFF, ehem. aktiver Kampfsportler, … Zusätzlich betreut er verschiedene Hochleistungssportler als Trainer und Therapeut. Im Bereich Kettlebells hat er viel mit Steve Cotter zusammen gearbeitet, der in der Szene als einer der Gurus gehandelt wird.
Unser Anspruch ist es, vernünftiges, hartes Training zu machen das rockt. Wir und unsere Teilnehmer sollen besser und stärker werden. Das ganze Wellness-Geplärre nervt. Wir wollen uns auch well-er fühlen
aber nicht weil wir uns die Bäuche streicheln und mit dem Blick eines frischgenommenen Eichhörnchens visualisieren wie gut wir sind, sondern weil nach einem harten Training der gute Trainingsschmerz nachläßt und der Körper an Superkompensation denkt. Dabei ist es aber wichtig, dass das Training funktionell und gesundheitsfördernd ist. Wir wollen uns nicht in Strohfeuermanier verheizen, sondern auch in vielen Jahren noch trainieren können. So viel zum Vorgeplänkel, warum wir uns diesen Input holen. (An den Präsidentschaftsanwärter, der mir jetzt mailen will, dass ich dann wohl mal was falsch gemacht habe: Schon klar, ist ein komplexes Thema. Ich arbeite aber daran. Falls du mich trotzdem nervst, bin ich gezwungen dir zu erzählen was deine Mutter mir letztens vorgeschlagen hat).
Let’s do some Cleans.
Wir haben Wettkampf-Kettlebells im Einsatz. Die haben alle die gleiche Größe. Die verschiedenen Gewichte erkennt man an den Farben … oder indem man sie in die Hand nimmt
Swing it Baby.
Eine super Stabilisierungsübung. Sieht leicht aus? Probier’s mal.
Rojhaz ist unermüdlich, der Pilger wirft einen epischen Blick in die Ferne.
Twist and Mobilisiering.
Let’s blödel a bit.
Wir sind mit etwas gemischten Gefühlen zum Lehrgang gefahren. Es bestand die Befürchtung, dass hier nur der aktuelle Kettlebell Hype genutzt wird und ein lauwarmes Larifari angeboten wird. Wir werden aber absolut positiv überrascht. Es werden zwar hauptsächlich uns schon bekannte Grundübungen trainiert, das aber mit einem Fokus auf Details und Hinweisen, die uns so nicht klar waren. Man merkt es dem Referenten an, dass er selber Sportler ist und mit Sportlern zusammen arbeitet. Zitate wie: “keine Angst vor hohen Gewichten” oder “um Ergebnisse zu erzielen darf man sich nicht scheuen hart zu trainieren” renne bei uns offene Türen ein. Sowohl im Theorie-, als auch im deutlich umfangreicheren Praxisteil fließt jede Menge seines Wissens und seiner Erfahrung mit ein, teilweise auch deutlich über das Thema Kettlebells hinaus.
Zusammenfassung: Sehr lehrreich und interessant. Macht definitiv Lust auf mehr. Wir werden das Gelernte in unser Training einbringen und freuen und schon auf den nächsten Step.











[...] anstellen kann. Für die die es nicht wissen kann ich dankenswerterweise auf einen hervorragenden Post des Pilgrims [...]