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Trolli 2008 - 25.05.2008

Juni 3, 2008

Diesen Sonntag treten wir zum zweiten Mal beim Trollinger Halbmarathon an und läuten damit offiziell die diesjährige Laufsaison ein. Vom Budokan Lauftreff starten Mario, Andrea, Karin, Kay und ich. Zusätzlich ist noch Matthias mit dabei. Aufbruch um 9:15 Uhr in Rappenau. Ich hole Matthias ab und wir treffen die Anderen am Stadioneingang in HN. In der Nacht bis in den Morgen hinein hat es ordentlich geschüttet, pünktlich zum Abmarsch kommt aber die Sonne raus. Wollen mal hoffen, dass es nicht zu dämpfig und drückend wird.

Wie bei einigen anderen Gelegenheiten in der Vergangenheit habe ich das Gefühl nur suboptimal vorbereitet zu sein. Das ist wohl der Preis den mal zahlen muss, wenn man auf vielen verschiedenen Hochzeiten tanzen will. Offen gesagt, ich war am Donnerstag eine mittlere Runde laufen und nur zwei und drei Wochen vorher bei den Probeläufen dabei. Was sagt die Trainingslehre dazu? Dududu !! Ich kann nur hoffen, dass mein Körper nicht so pingelig ist und das Kampfsport- und Kraftausdauertraining mit anrechnet.

Etwa um 10:30 Uhr geht es los. Wir haben uns auf die Zielzeit 2 Stunden eingestellt. Schon beeindruckend, tausende Menschen stehen am Start. Ein Block nach dem anderen bekommt das Startzeichen. Die Spannung steigt, ruhig Brauner, 3, 2, 1 und los. Wir laufen zusammen, Mario gibt regelmäßig Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit durch. Es läuft recht gut und macht richtig Spaß. Nach ca. 7 km steigen die ersten Läufer mit hochroten Köpfen aus. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, auf die Gesamtstrecke gerechnet ist das nicht besonders weit. Entweder sind das die Leute, die am Abend vorher eine Wette verloren haben oder sie haben einfach extrapoliert (Ok, ich schaffe regelmäßig 5 km in 30 min. Weiter bin ich noch nie gelaufen, aber das läßt sich ja leicht hochrechnen. Ich dürfte also knapp über 2 h brauchen). Kleiner Tipp: Ganz so einfach ist es nicht. Besser vorher doch mal ausprobieren.

Bis zur 10 km Marke muss man sich den Haigern hochkämpfen. Der Berg hat es ganz gut in sich. Oben angekommen kann man es erst einmal laufen lassen. Auf der Ebenen unten habe ich erstmal einen kleinen Einbruch. Glücklicherweise geht das wieder vorbei. Es ist zwar nicht optimales Laufwetter, aber um einiges besser als im letzten Jahr. Den ersten Umkipper mit Krankenwagen sehe ich erst kurz vor Klingenberg. Klingenberg raus ist noch mal übel. Ca. 3 km geradeaus. Hier machen so einige schlapp. Krass wie die teilweise steif daliegen und aus leeren Augen zum Himmel sehen. Die letzten 2 km sind hart. Bis hier sind Matthias und ich zusammen gelaufen, doch jetzt trennen sich unsere Wege. Er hat einfach noch ein bißchen mehr Dampf im Kessel. Den letzten Umfaller sehe ich 200 m vor dem Ziel. Bei dem war der Wille die 2 h zu knacken offensichtlich stärker als der Körper, der ihn einfach schnöde im Stich gelassen hat. Ich laufe nach 2:01,35 durch’s Ziel. Die anderen vom Lauftreff kommen ein paar Minuten später fast zeitgleich an.

Drinnen dreht es mir ganz schön den Helm. Tief durchatmen, keine ruckartigen Bewegungen, etwas Schatten und viel trinken. So kann die Regeneration langsam einsetzen. Im Zielbereich haben die Sanis nochmal alle Hände voll zu tun, weil es nicht bei allen so gut klappt.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Sandra und Helga für ihre super Unterstützung. Das motiviert echt. Ebenfalls nochmal Glückwunsch Euch beiden zur erfolgreichen Absolvierung Eures ersten Triathlons die Woche darauf.

Infos, Ergebnisse und Bilder vom Trolli gibt es unter: Trollinger Marathon.

Ein Kommentar

  1. Ein netter Nachbericht. Ich persönlich fand den Trollinger Marathon sehr hart. Vielleicht auch weil es mein erster ist?! :-)

    Die Hitze war für mich schon ziemlich mühsam.. bin aber nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit dabei.


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