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Everyone is IRISH on March 17th

April 3, 2008

Am 16.3.2008 ist es mal wieder so weit, die traditionelle Irlandfahrt der Buben steht an. In tiefer Ehrfurcht vor den Sitten anderer Völker (den Iren nämlich) und in Übereinstimmung mit der Prophezeiung machen wir uns bereits zum 5. mal auf, den St. Patrick`s Day in Galway zu begehen. Dieses Jahr ist nur der eiserne Kern dabei, sprich J., Mr. T. und moi.

Der 17. fällt dieses Jahr auf einen Montag, d.h., Aufbruch am Sonntag im Morgengrauen. Wir holen Matthias in SNH ab und fahren dann weiter nach Frankfurt. Parken am Stadion, eine Station mit der S-Bahn bis zum Flughafen, Abflug kurz vor 11 Uhr, Ankunft in Dublin ca. um halb 1 (Zeitverschiebung 1 h). Am Flughafen schnappen wir uns den Mietwagen und galoppieren straight gen Westen. Letztes Jahr waren wir einen Tag früher dran und haben uns einiges auf der Fahrt angesehen. Die Zeit haben wir diesesmal nicht, also machen wir den Speedy. Bis Galway an der Westküste sind es nur knapp über 200 km und die Verbindung über die Hauptstraße ist ziemlich direkt. Am späten Nachmittag kommen wir an. Hurra, wir haben nach der Durststrecke im letzten Jahr wieder ein Zimmer im Eyre Square Hotel bekommen. Das Hotel ist super. Relativ preiswert, sehr zentral, morgens Full Irish Breakfast und einen Pub unten drin. Was will man mehr :-) Parken müssen wir allerdings etwas außerhalb, dafür ist es über die Feiertage kostenlos. Endlich im Zimmer angekommen sind wir doch recht platt und tun, was ältere Herren eben so tun und halten erstmal ein kleines Schläfchen.

Gegen 20 Uhr meint einer: “Wir könnten jetzt auch einfach liegen bleiben und akzeptieren, dass wir es nicht mehr bringen… neiiiin, Gott schütze uns vor einem Tag wie diesem!!” Also schlüpfen wir in die guten Tour-Shirts und machen uns auf in die Stadt. Dem Brauch folgend führt uns der erste Weg in die Skeffs Bar am Eyre Square (das ist die mit der edlen Toilette die ungewöhnlicherweise schon an diesem Tag von einem Einheimischen entweiht wird, doch das nur am Rande). Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass wir nicht erst dem guten Ale zusprechen, sondern schon ganz am Anfang einen Wodka Bull benötigen um die Lebensgeister wieder zu wecken. Glücklicherweise kriegen wir dann doch noch die Kurve und schlendern entspannt durch die Stadt. Für alle, die auf Pubs, irische Livemusik, irisches Bier und Pubs stehen ist Galway einfach wow. Dazu ist die Stimmung am day before Paddy`s Day einfach super. Wir ziehen also durch jede Menge Pubs, genehmigen uns gegen ca. 1 Uhr noch eine Portion Taco Fries und lassen den Tag entspannt im Hotel Pub ausklingen.

Am nächsten Morgen gibt es das gute Frühstück ;-) für die richtige Basis und gegen Mittag geht es Richtung Innenstadt. Dieses Jahr haben wir richtig Glück mit dem Wetter und sehen uns den Umzug an. Danach geht es wieder in ein paar Pubs und für das leibliche Wohl zu Supermacs. Gegen Abend treffen wir uns mit Nadja, die einen Sprachurlaub in der Gegend gemacht hat, in unserer Hotelbar auf ein paar Trinkerchen und tauschen verschiedene wichtige Informationen aus. Nach einer Regenerationsphase geht es wieder in die Stadt. Es zeigt sich aber, dass der nächste Tag wohl ein normaler Arbeitstag ist. Zur absoluten Unzeit (nämlich ziemlich früh) ist es doch schon sehr überschaubar in den Lokalitäten. Trotzdem ist es nochmal richtig nett, auch wenn die Leute (wie in jedem Jahr) im Vergleich zum Vortag doch recht verlebt wirken :-)

Am 18. ist gegen Mittag Aufbruch zur Rückreise. Wir haben genug Zeit, deshalb beschließen wir, den ein oder anderen Umweg zu machen um noch etwas zu sehen. Letztes Jahr ging es nach Süden, dieses Jahr deshalb nach Norden. Erstmal Richtung Sligo und dann nach Inishcrone, wo wir etwas am Sandstrand !!! rumgammeln. Richtig nett da, aber eben irisches Wetter :-) Dann geht es zurück nach Dublin, wo wir gegen Abend ankommen. Wir haben Betten in einem 12-Bett-Zimmer :-) im Avalon House. Ach ja, die guten alten Jugendherbergen. Hier treffen wir auch kurz Nadja wieder, die am nächsten Tag zusammen mit uns zurück fliegt. Wir machen uns aber erstmal noch in die Stadt auf. Wir gehen wieder direkt in das Kino, in dem wir im letzten Jahr den megageilen “Hot Fuzz” gesehen haben. Es läuft “8 Blickwinkel”. Nicht schlecht, aber auch nicht der Burner. Für einen entspannten Runterkommer jedenfalls viel zu hektisch. Danach gibt es im Temple Bar Bezirk noch ein paar Bier, bis die Zapfhähne geschlossen und das Licht angemacht wird.

Am nächsten Tag irren wir auf der Suche nach einem Supermac und einem final Taco Fries durch die Stadt. Als wir schon entkräftet aufgeben wollen findet Jens auf der Rückseite seiner Kinokarte den entscheidenden Hinweis der uns direkt zum nächsten Supermac führt. Neiiin, das war nur Zufall und wir leben nicht in einer Matrix, schon klar :-)

Ok, der Rest ist unspektakulär. Auto tanken und abgeben, am Flughafen zusammen mit Nadja rumgammeln, zurück nach Frankfurt fliegen (dabei 1 h verlieren), Zug, Auto, Abschlußbier im Pub in SNH, heim, fertig.

Nach der Tour ist vor der Tour, die Vorplanung für nächstes Jahr hat genau jetzt begonnen. Zunächst steht aber mal eine gediegene Revivalveranstaltung an. Ihr wisst schon, Bier, Taco Fries und, keine Ahnung, Boondock Saints oder so. Mal kucken.

Ach ja, Bilder. Ich hoffe Mr. T. liest den Bericht und schickt mir ein paar durch. Sobald das passiert erscheinen die genau hier:

Ein Kommentar

  1. Hey, sehe ich ja jetzt erst :-)
    Habe Ännsche dazu was in den Anker geschrieben, zieh doch die Pub-Bilder hier rüber!
    Kann sie Dir aber auch gerne per Mail schicken..
    CU


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