Archiv für Dezember 2007

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Some nights before christmas – outdoor

Dezember 29, 2007

Es ist Donnerstag, der 20. Dezember. Seit ein paar Tagen ist es schon eiskalt, die Sonne scheint, die Luft ist klar und es ist einfach super schön. Welcher Gedanke geht Einem bei so einem Wetter nicht aus dem Kopf? Riiiischdisch, draußen schlafen, draußen schlafen !!! So ganz kurzfristig frage ich bei Jürgen an, ob er Böcke hätte. Er muss zwar knechten, ist aber trotzdem spontan bei einer Session dabei und bringt noch 24 kleine grüne Freunde mit, die alle auf den Namen Beck’s hören.

Wir treffen uns um 21 Uhr, draußen im Grenzgebiet, irgendwo zwischen dieser Welt und der anderen. Huuuh, es ist gut schattig und es geht ein recht frischer Wind. Aber wie geil, der Himmel ist wolkenlos und der Vollmond strahlt wie ein Flutlicht. Klar, man sieht die üblichen Verdächtigen am Himmel, den großen Wagen und Cassiopeia, aber den Himmelsjäger sieht man nur im Winter und so ist es immer wieder eine Freude Orion begrüßen zu dürfen.

Jürgen hat mich im letzten Bericht pfinzen gehört und bringt mir ein Paar Handschuhe mit. Super, vielen Dank dafür !!! Das Feuer zu entfachen ist bei dem Wind etwas actig, klappt schließlich aber doch noch. Aaaah, so ist es gleich besser.

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Es gibt eisgekühltes Bier und für den gemütlichen Teil des Abends wird der Grill angeworfen. Apropos natural refrigerator und cooler Typ: Ein paar Tage später will sich Jürgen noch ein Bier genehmigen. Er öffnet die Flasche, setzt an und nach ca. 2 Schluck fängt das Bier an in der Flasche zu gefrieren. Beweisfotos dazu kannst du bei Jens bekommen :-) Doch zurück zum Bericht.

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Wir hängen noch einige Zeit rum und haben einen entspannten Abend. Gegen 2300 macht Jürgen den Abflug. Mein Nachtlager habe ich schon vorher aufgebaut. Gleiches Equipment wie die beiden letzten Male. Allerdings habe ich heute den Schlafsack bereits mittags aus dem Kompressionssack geholt, um der Kunstfaserfüllung noch mehr Zeit zum Ausdehnen zu geben. Mein „Adventure“ läuft als „Drei-Jahreszeiten-Schlafsack“. Ich schätze das soll heißen, dass es einem im Sommer darin zu heiß wird :lol: . Kleine Überlegung vom Nachmittag: Es heißt ja, dass Erfrieren ein angenehmer Tod sein soll, da man einfach einschläft. Heißt das, mir wird furchtbar kalt, ich werde schläfrig und checke dann aus? Oder aber, ich schlafe ein, die Kälte überrumpelt mich und wenn ich wieder aufwache merke ich, dass ich tot bin? Fragen über Fragen, aber das kann ich jetzt beim besten Willen nicht zu sehr vertiefen ;-) So gegen Mitternacht krabbel ich in den Schlafsack. Die Hose kommt wieder als Kissen in die Kapuzentasche. Die Jacke nehme ich heute mit in den Schlafsack. Erstens halten sich meine Böcke in Grenzen am nächsten Morgen in eine steifgefrorene Jacke zu steigen und zweitens wird dadurch das freie Volumen im Innenraum reduziert und mein Körper muss weniger heizen. Für alle Fälle habe ich auch noch ein Wärmekissen dabei. Die Teile sind recht nett. Solange sie in ihrem Plastikbeutel sind passiert nichts. Kommen sie aber mit Sauerstoff in Berührung fangen sie durch einen Oxidationsprozess an zu heizen. Angeblich können sie innerhalb eines Monats 20 Stunden lang bis zu 40 Grad warm werden. Ok, sie sind ziemlich klein, das heißt Sauna ist anders, aber vielleicht sind sie ja das Zünglein an der Waage.

Erstaunlicherweise komme ich auch dieses Mal nicht zum Frieren. Es ist zwar deutlich kälter als letztes Mal und die -5 Grad Grenze ist auf jeden Fall geknackt, trotzdem ist es auszuhalten. Im Biwaksack bildet sich aber Kondenswasser und am nächsten Morgen knirscht es beim Bewegen weil, wie krass, die ganze Außenseite mit Raureif überzogen ist :-)

Ok, jetzt aber zum Morgen: Es ist eiskalt, alle Oberflächen sind gefroren und es ist einfach klasse.

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Wie beim letzten Mal versprochen, kommt heute der neue Kocher zum Einsatz. Es ist ein Spirituskocher von Trangia den mir Andi empfohlen hat. Vielen Dank an dieser Stelle für den Tipp, das Demoteil und den wichtigen Hinweis, unbedingt die Version mit dem Wasserkessel zu nehmen. Das Teil ist super, Brenner, Windschutz, 2 Töpfe, eine Pfanne und ein Wasserkessel. Alles zusammen kompakt und leicht.

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Klingt ja alles toll, gibt es hier aber auch was zu lernen? Na klar, Physik in Anwendung: Ich öffne eine Flasche mit (flüssigem) Wasser. Sobald das Wasser mit dem Wasserkessel in Berührung kommt, wächst ein Eisstalagmit aus dem Kessel heraus. In der Flasche selber bilden sich Eisschlieren bis gar nichts mehr geht. Der Spiritus brennt erst nach gutem Zureden, danach geht es aber ab wie Feuer, normal :-) Nach weniger als 10 min kocht das Wasser und dann gibt es endlich einen schönen heißen und starken Kaffee. Als genau in dem Moment am Horizont auch noch die Sonne aufgeht wird es fast schon kitschig.

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Fazit 1: Das war mal wieder ein richtig super Event. Es gibt ja Leute, die an meinem Geisteszustand zweifeln, wenn ich sie frage, ob sie dabei sind (Maus, Oli, .. :-) ). Aber hey, das denke ich daheim auch zuerst, aber danach ist es nur zu geil. Unbedingt probieren :-)

Fazit 2: Im letzten Outdoorbericht habe ich mir zwei Dinge gewünscht: Handschuhe und einen Kocher. Beides ist in Erfüllung gegangen. Dieses Mal bin ich bescheiden und wünsche mir nur eine Sache: WELTFRIEDEN !!!

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Schöne Feiertage !!!

Dezember 22, 2007

Hallo Freunde, Familie, Besucher,

ich wünsche Euch schöne, erholsame Feiertage, einen guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2008.

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Viele Grüße

Manuel

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3. Dan – Prüfung am 9. Dezember 2007

Dezember 15, 2007

Sonntag, 9. Dezember 2007. Die letzten Wochen und Monate dienten zur Vorbereitung auf diesen Tag. Heute ist meine Prüfung zum 3. Dan und heute will ich in der richtigen Form sein. Vorbereitungslehrgänge in Hemsbach, Offenburg und Philippsburg, der Auffrischungskurs in 1. Hilfe, die Trainingstreffen in Heidelberg, ständiges Feilen und Nachbessern am Programm, regelmäßiges Visualisieren der Abläufe in immer kürzer werdenden Abständen, am Ende bei jeder Gelegenheit. Wenn du dich nachts im Bett nicht mehr einfach umdrehst, sondern dich zu einem Seoi-nage eindrehst, dann bist du auf dem richtigen Weg :-)

Trotz allem nagen einige Zweifel. Habe ich genug gemacht? War ich bei früheren Prüfungen nicht noch besser vorbereitet? Wird es sich rächen, dass ich in den letzten Wochen gezwungenermaßen das Lauf- und Krafttraining vernachlässigt habe? Die Prüfung habe ich seit Wochen im Kopf, aber ab Samstag Abend beginnt sich die Nervosität zu steigern. Easy son, das gehört zum Spiel dazu. Erst die Möglichkeit zu scheitern macht aus der Angelegenheit eine Herausforderung und steigert den Reiz.

Abfahrt ist um halb 9 Uhr morgens. Unterstützt werde ich von meinen Mädels. Beginn ist um 10 Uhr im Dojo in Mannheim. Es gibt zwei Prüfungsgruppen, 11 Leute auf den 1. Dan in der einen, 10 Teilnehmer auf den 2., 3. und 5. Dan in der anderen.

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Prüfer in meiner Gruppe sind: Rainer Schwarz (7. Dan), Michael Korn (5. Dan) und Günter Beier (5. Dan). Das Gesamtprogramm wird in einzelne Blöcke aufgeteilt (Komplexaufgaben, Würfe, Hebel, Gegen- und Weiterführung, Waffen, SV, …), die dann jeweils von allen Prüflingen abgearbeitet werden.

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In der Vorbereitung habe ich, wie in den letzten Jahren, hauptsächlich mit Alexander trainiert. Zusätzlich habe ich einiges mit Uli, Thomas und Friedemann gemacht. Mit solchen Leuten macht sowohl die Vorbereitung als auch die eigentliche Prüfung richtig Spaß. Sie sind dynamisch, kontrolliert, tolle Techniker und sie wissen was sie tun. Auf diesem Level werden viele Techniken frei, bzw. auf Ansage der Prüfer abgefragt. Klar sollten die Techniken mit jedem Partner funktionieren, aber bei einer Prüfung geht es auch darum, eine gute Präsentation zu liefern. Das ist bei weitem einfacher, mit einem höheren Spaßfaktor und viel geringerer Verletzungsgefahr, wenn man keinen ängstlichen Holzer oder einen planlosen Prügler vor sich hat, sondern einen der oben genannten Kollegen.

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Aufgrund der großen Gruppe zieht sich die Prüfung doch recht lange. Wir sind ca. 6 Stunden im Einsatz. Man ist zwar immer wieder in Action, dazwischen gibt es aber doch mehr oder weniger lange Pausen. Diese Zeit nur zum Abhängen zu nutzen ist nicht wirklich der Alpha-Plan. Klar ist es wichtig, sich als Partner zur Verfügung zu stellen, auch im Hinblick auf das Prüfungsfach „Partnerverhalten“, aber vor allem, um die Maschine auf Temperatur zu halten. Beim Kampfsport bleibt es nicht aus, den ein oder anderen Hieb zu „fressen“ oder auch einmal etwas unsanft zu landen. Solange sich die Blessuren in Grenzen halten, kommt man damit ganz gut klar, so lange man warm und in Action bleibt, dagegen gilt die Formel: Auskühlen = gar nicht gut.

Leider gibt es auch einige ernstere Verletzungen. In der anderen Gruppe bricht eine Rippe und bei uns stoßen ganz zum Schluß bei der freien Anwendung zwei Leute beim Übergang Stand-Boden mit den Köpfen zusammen. Alexander übersteht die Sache ganz gut, aber sein Partner muss mit einem gebrochenen Jochbein ins Krankenhaus.

Am Ende erreichen fast alle das Prüfungsziel. Der JJVB hat jetzt 11 neue Träger des 1. Dan, 5 mal den 2. Dan, 3 mal den 3. Dan und mit Uli einen, der seine Ju-Jutsu Prüfungskarriere mit dem 5. Dan abschließt. Mein persönliches Resümee: Der 1. Dan war etwas ganz Besonderes, damals bin ich wochenlang auf einer Wolke gewackelt, beim 2. Dan war ich im Flow. Man gibt Vollgas, alles läuft super und man weiß, dass nichts schief gehen kann. Dieses Gefühl hatte ich dieses Mal leider nicht (kann man wohl nicht immer verlangen), aber es ist gut gelaufen, hat Spaß gemacht und war eine Ehre mit diesen Leuten eine Prüfung zu machen.

Mein Ziel ist es auf jeden Fall nicht, eine Prüfung nur mit Ach und Krach zu bestehen, weil „hinterher eh niemand mehr fragt wie das Ergebnis zu Stande gekommen ist“. Kann schon sein, aber die entscheidende Person weiß es und die muss heute damit klar kommen und irgend wann, „wenn ich sterbend auf meinem Bett liege und jeden Augenblick, von heute bis zu diesem Moment dafür eintauschen würde, um noch einmal hier stehen zu können“. Am Ende können wir mit der Sache gut leben und auch die Prüfer sind zufrieden und meinen, dass unsere Leistungen der Graduierung würdig sind.

Und jetzt, ist erstmal Pause angesagt, darf man sich jetzt wohlverdient auf seinen Lorbeeren ausruhen? Hääh, wie jetzt? Ok, jede Stelle des Körpers schmerzt und die Blessuren dürfen schon wieder heilen, aber dann geht es direkt weiter. Das war wieder ein Motivationsschub, aber auch ein weiterer Schritt in Richtung mehr Verantwortung. Ich will ein guter Ju-Jutsuka und Kampfsportler sein und die Reise ist noch lange nicht am Ende.

Man sieht sich im Training.

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Einfach Chuck Norris

Dezember 1, 2007
  1. Chuck Norris schläft nicht, er wartet.
  2. Wenn Chuck Norris ins Wasser springt wird er nicht nass, dass Wasser wird chuck norris.
  3. Chuck Norris hat bis Unendlich gezählt – zwei mal.
  4. Der Polizeicode für einen Angriff auf Chuck Norrs lautet 45-11 – Selbstmord.
  5. In einem durchschnittlichen Wohnzimmer gibt es 1.264 Dinge, mit denen Chuck Norris dich töten kann. Den Raum eingeschlossen.
  6. Chuck Norris hat bei Burger King einen Big Mäc bestellt – und er hat ihn bekommen.
  7. Chuck Norris ist vor 10 Jahren gestorben – aber der Tod hat Angst es ihm zu sagen.
  8. Es gibt keine Massenvernichtungswaffen im Irak – Chuck Norris lebt in Oklahoma.
  9. Das Universum dehnt sich nicht aus – es flieht vor Chuck Norris.
  10. Chuck Norris trägt zu seinem schwarzen Gürtel oft braune Schuhe. Niemand hat es je gewagt, ihn darauf anzusprechen.
  11. Was ist das letzte das du hörst, bevor dir Chuck Norris einen Roundhouse Kick verpasst? Keiner weiß es, Tote können nicht reden.
  12. Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau. Hinter jedem toten Mann steht Chuck Norris.
  13. Nichts kann sich der Gravitation eines schwarzen Lochs entziehen. Außer Chuck Norris. Chuck Norris verspeist schwarze Löcher zum Frühstück. Sie schmecken nach Hühnchen.
  14. Wenn Bruce Banner wütend wird, wird er zum Hulk. Wenn der Hulk wütend wird, wird er zu Chuck Norris.
  15. Der Originaltitel von Alien vs. Predator war Alien und Predator vs. Chuck Norris. Das Projekt wurde kurz nach Drehbeginn eingestellt. Niemand zahlt 8 Euro für einen Film der nur 14 Sekunden dauert.
  16. Chuck Norris trägt keine Uhr. Er entscheidet wie spät es ist.